Hemiodontichthys acipenserinus

Becken: 50x30x30cm

Filter: KLotzfilter/ CZ-LUftheber

Einrichtung: sandboden

besatz: 4 adulte tiere

 

 

 

 

 

 

 

per zufall entdecke ich vier dieser eher seltenen aquarieninsassen in fachgeschäft. nach einer zwei monatigen reservation hole ich die tiere ab. sie sind noch schön in ihrer ecke halb im sand eingegraben wie damals als ich sie entdeckte.

 

Da diese Welsart eher zu den ruhigeren arten gehört halte ich meine vier tiere in einem artenbecken. die vergesellschaftung ist mörlich mit kleiner bleibenden frei schwimmenden fischarten die jedoch keine futterkonkurenz sein sollte, denn die tiere bewegen sich eher in zeitlupenthempo über den sand. dabei schieben sie ihren körper mittels ihres hinteren flossenpaares stück für stück vorwärts. die fortbewegung ähnelt derjenigen von Pseudohemiodon- arten die sich so sehr schnell fortbewegn können.

wenn die tiere erschreckt werden schiessen sie pfeilschnell durch das becken und vergraben sich sofort im sand. meistens erkennt man sie nur noch an den hervorstehenden augenpaaren.

 

 

 

während der futteraufnahme geht's nicht weniger ruhig zur sache. mit ihren rutschenden fortbewegung suchen die tiere ruhig den boden nach nahrung ab und benutzen damit ihren röhrenartigen mundvorsatz, mit dem sie den sand förmlich abstempeln und so nach fressbarem durchwühlen.

am tag darauf erkennt man anhand des unebenen sandbodens die nächtliche aktivität der tiere.

zur zeit füttere ich die tiere hoch um auch den weibchen einen laichansatz anzufüttern...

 

mehr folgt sobald ich mehr beobachtungen machen kann.

 

 

 

 

 

 

 

L200

L200 (Hemiancistrus subviridis)

 

 

 

 

 

 

 

 

becken:120x60x40cm

filter: eheim aussenfilter 1000l/h /belüftungsstein

Bodengrund: gefärbter(beschichtet) quarzsand, schwarz

einrichtung: wurzel/ bambus , anubia nana, hornkraut

wasserwerte: KH3-7, ph um 7 leitwert 170-250 mikrosiemens, temp 28°C konstant

besatz: 7x L200 , redfire garnelen,40x rotblauer kolumbianer

 

Durch udo wanninger kam ich zu einer sehr schönen gruppe von 5 adulten L200 . die tiere halte ich zusammen mit einer gruppe rot blauer kolumbianer,die siche bei den regelmässigen härteschwankungen innert kurzer zeit reichlich vermehrten.

nach ca. 4 monaten zügelte ich das becken in mein zimmer, die einrichung bestand damals aus einer grossen wurzel an der rückwand und einer hand voll hornkraut. röhren in der geeigneten grösse hatte ich noch keine zur hand. in der zwischenzeit habe ich noch zwei weitere grosse tiere hinzugekauft.

die wurzel habe ich wieder rausgenommen und ersetzte die einrichtung nun mit genug grossen selbstgemachten röhren die mit schieferplatten zugedeckt wurden. innert zwei tagen konnte ich bereits beobachten das sich ein paar in einer röhre tummelte. ohne grosse erwartung fächelte der etwas kleinere bock das erste gelege!

 

ich lies ihn seinen job tun und deckte das becken auf sichtschutz ab. nach 5 tagen ging ich morgens aus dem haus...abends war das gelege weg und der bock irgendwodie enttäuschung war gross...

 

lange geschah nichts...ich habe eine schöne wurzel ins becken gelegt und noch etwas umgestellt. wenige wochen danach dasselbe spiel. ich entdeckte denselben bock in einer höhle zusammen mit seinem weibchen! diesmal in einer röhre mit seitlichem eigang.

diesmal nahm ich die röhre sofort raus und legte sie mit dem bock in das einhängebecken damit er niht mehr gestört werden kann, wie es das erste mal der fall war. einen sichtschutz machte ich nicht mehr. ich drehte die röhre mit der öffnung in richtung frischwasserfuhr und deckte das einhängebecken mit einer dunkelblauen silikon matte ab.

schön zu sehen ist in der animation wie das männchen nervös wird wenn man am becken rumhantiert...

nach ca. 6-7 tagen erkannte ich vor dem höhleneingang eigelbreste. sofort schüttelte ich ds gelege und den bock aus der röhre, in der annahme das er sich ein zweites mal an den eiern vergreifen würde...doch alles ist im grünen bereich.

ich liess das gelege in der röhre absinken und tat den bock zurück in die röhre. ohne negativen folgen fächelte er brav weiter!!!

 

 

 

Die ersten jungen und das problem der eihüllen (2009 )

die ersten jungen die kurz darauf schlüpften waren frühgeburten, diese überlebten keine 12h. das problem war meistens das der dottersack einfach kleben blieb und sich irgendwie öffnete...so sah ich teils jungtiere obenhalb zappeln während dem unten der dottersack bereits am zergehen war

 

 

 

 

weitere jungtiere waren auch sehr klein, doch genug gross um die frühe geburt zu überleben. ich lies den eiballen bis zwei weitere tage in der röhre, danach nahm ich dem bock das gelege weg und entliess ihn in seiner röhre zurück ins becken.

es war ein gewaltiges bild! ungefär 60 junge zappelten in einer reihe in der stömung des einhängebeckens

bei einigen eiern kam es auch vor das die eihülle nicht auf einmal aufpoppte...dies ergab dann eine art ballon von dottersack der aus der hülle gepresst wurde...diese form behielten die dottersäcke...womit auch diese jungen ihr leben lassen mussten.

 

man erkennt hier die sehr feinen blutadern die den bauch umhüllen

 

 

 

 

 

schlussendlich blieben mir ca.40 jungwelse die mittlerweile grösser wurden und auch reaktionsfähig waren. bis auf wenige die auch in dieser woche noch das weiite suchten...

immer wieder machte ich eine neue zählung...32 an der zahl.

nach wenigen tagen habe ich einen grossen wasserwechsel im hauptbecken gemacht. und zwar nicht mit weichem wasser, was ich sonst in solchen fällen machen würde um die säure im wasser zu behalten (verpilzungen usw.)

die jungfische ragierten gut darauf! der erste ernsthafte fehler war also auch überwunden.

 

immer wieder fallen mir dinge beim fotografieren auf die ich vorher von auge nie entdeckt habe. hier das hintere bacuhflossenpaar!

 

 

ca. 9 tage alt

 

 

 

 

 

 

 

 

ca. 14 tage alt

 

 

 

 

 

 

ca. 4 wochen alt

 

 

 

 

 

 

 

 

ein weiterer wurf von 22 geschlüpften jungtieren ergab schlussendlich weitere 18 gesunde jungwelse...

 

 

 

 

 

 

 

 

momentan lasse ich mich wieder überraschen von meinen lieblingen :)

 

es sind gut 5 monate vergangen seitdem ich die ersten jungtiere durchgebracht habe. und das resultat lässt sich zeigen. die kleinen sind nun knappe 3cm gross. noch immer im elternbecken schlagen sich die kleinen tapfer zwischen den adulten tieren wenn es ums futter geht.

trotzdem füttere ich ab und zu noch staubfutter das die ganze landschaft mit mundgerechtem futter eindeckt. das ist noch immer sehr wichtig da es einige tiere gibt die doch nicht so fit aussehen wie die grössten unter ihnen.

 

 

 

 

 

weitere 18stk. ziehe ich zusammen mit jungen L397 auf in einem 30L becken. diese machen ihre sache auch sehr gut und kommen gut ans futter.

das vierte gelege dieses jahres hat sich in den letzten tagen zu 22 weiteren jungtieren entwickelt die gesund und munter ans erste futter gehen.

ich habe dieses mal die eier in der höhle gelassen bis praktisch alle geschlüpft sind, wenige frühgeborene gab es noch, doch kamen alle anderen ohne ausfälle durch!!

 

mehr folgt :)